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Europäische Autofirmen
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Ohne Autos läuft nichts - kein Warentransport, kein Tourismus, kein Funsport. Die Industrie trägt dem Rechnung und produziert schöne Autos
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Die USA und Deutschland
waren die Wiege der Autos. Diese Seite zeigt die Aktien von
europäischen Autounternehmen. |
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Jaguar |
Jaguar
ist der Inbegriff des exclusiven sportlichen Autos. 1933 gründete
William Lyons die Swallow Sidecar Com. in Coventry. 1935 wurde die Firma
in S.S. Cars Limited umbenannt und stellte im gleichen Jahr sein erstes Auto
vor. In den folgenden Jahren übernahm er viele kleine Autohersteller.
Jaguar wurde 1966 durch die British Motor Co. übernommen. Später
wurde die Firma in Rover umbenannt.
zu mehr Infos über Jaguar |
Ein Verkauf
von Rover an Andere wurde durch das sogenannte "Golden Share" der Regierung
verhindert. Erst nach dessen Ablauf 1990 konnte an Verkauf gedacht werden. Der
unglückliche Käufer für Rover war BMW;. Diese trennten
sich 1999 wieder sehr verlustreich und imageschädigend. |
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Citroen Bestell-Nr.: F74
Preisliste |

Citroen Bestell-Nr.: F75
Preisliste |
Andre Citroen
(1878-1935) hatte Patente über winklig verzahnte Zahnräder. Er griff
die Ideen der Massenproduktion von Henry Ford auf und führte 1918 als
erster Unternehmer diese Methode in Europa ein. 1934 musste er Vergleich
anmelden, der Reifenhersteller Edouard Michelin erkannte jedoch die Chance und
stieg bei Citroen ein.
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mehr Infos über Citroen |
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In Deutschland wurden die
Bayerischen Motoren Werke 1917 von den beiden Ingenieuren Franz Joseph
Popp und Max Friz gegründet. Vorgänger von BMW war die 1913 von
Karl Rapp gegründete "Rapp Motorenwerke GmbH". Diese änderte im April
1917 den Namen zunächst in "BMW GmbH" und ein Jahr später, nach der
Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, in BMW AG. Der
Hauptaktionär Camillo Castiglioni verließ 1922 das Unternehmen, nahm
aber die Namensrechte an BMW mit. Er ging zu den Bayerischen Flugzeugwerken.
Diese waren aus dem am 07.03.1916 registrierten "Gustav-Otto-Flugzeugwerk" von
Gustav Otto, einem Sohn des Ottomotor-Erfinders, hervorgegangen. Dieser
07.03.1916 gilt in der offiziellen Firmengeschichtsschreibung als
Gründungsdatum von BMW. Mit dem Wechsel von Castiglioni wurden aus den
Bayerischen Flugzeugwerken die BMW. Es wurden aber zuerst keine Autos
gebaut, sondern Flugzeugmotore und Motorräder. Die Propeller der
Flugzeugmotore waren Pate für das weiß-blaue BMW-Emblem. Mit dem
Namen BMW verbindet man zwar einen urbayerischen Hersteller von
Automobilen, aber nicht in Bayern, sondern im preußischen Berlin wurde
das erste Auto von BMW produziert. Am 22.03.1929 verließ der
Dixi als BMW 3/15 PS die Montagehallen in Berlin Johannistal. Zwar
hatte man im thüringischen Eisenach im November 1928 die Fahrzeugfabrik
Eisenach übernommen um dort den 80 km?h schnellen und 2.568 RM teuren
Kleinwagen zu produzieren, da man sich aber für eine neu entwickelte
Ganzstahlkarosserie entschied und diese bei der Berliner Ambi-Budd produziert
wurde, entschied man sich, die Fertigung zunächst in Berlin aufzunehmen.
Zu groß waren die Sorgen, beim Transport nach Eisenach könnten die
Karosserien Lackschäden und die Polster Beschädigungen erhalten.
Insgesamt wurden in Berlin rund 1.000 Modelle dieses Typs montiert und in einer
Halle dieses Zulieferers zwischengelagert. Erst dann verlagerte man die
komplette Fertigung nach Eisenach. |
Mit Beginn
Weltkrieg II konzentrierte sich BMW auf den Flugmotorenbau. Der bis zu
1467 kW (2000 PS) starke Doppel-Sternmotor BMW 802 war einer der wichtigsten
deutschen Flugzeugmotoren. Er wurde unter anderem in die Focke-Wulf Fw 190
eingebaut. Außerdem wurden die Wehrmachtsgespanne, schwere
Motorräder mit angetriebenem Beiwagen und zwischen 1937 und 1942 das
Automodell 325 gebaut. Nach dem Kriege ging es steil bergab. Das Werk in
Eisenach ging verloren und ein Flop war das Modell "BMW 501". Doch 1951 konnte
das erste Nachkriegs-Automobil vorgestellt werden. Der BMW 501, ein exklusives
Luxusmodell, wurde auf Grund der geschwungenen Karosserieform mit dem
Spitznamen Barockengel bedacht. Die Produktionskosten dieses Wagens
war aber so hoch, daß BMW bei jedem verkauften Stück ca. 4.000 DM
drauflegen mußte. Ein weiteres Problem war der ab Mitte der 50er Jahre
stark rückläufige Motorrad-Absatz. Auch der 1955 in Produktion
genommene Kleinstwagen Isetta, eine Lizenzproduktion des italienischen
ISO-Konzerns konnte die sich schnell verschärfende Finanzkrise nicht
abwenden. Autos der Mittelklasse fehlten damals im BMW-Modellprogramm
vollkommen. Man sah als einzige Lösung den Verkauf an Daimler-Benz.
Auf der Hauptversammlung am 09.12.1959 machten zwei Kleinaktionäre mobil
gegen das Angebot aus Stuttgart und retteten so die Selbständigkeit von
BMW. Und die Industrieellenfamilie Quandt stieg auch in das Unternehmen
ein. Aber mit dem "BMW 1500" war 1962 der Bann gebrochen, dieser Typ wurde ab
1961 über 360.000 mal verkauft. Ab da herrschte "Freude am Fahren". 1987
produzierte BMW den ersten deutschen 12-Zylinder nach 1945. Heute steht BMW
bombastisch da. Auch die Turbulenzen um den Rover Kauf sind vergessen.
weitere
BMW-Infos |
Das Imperium der
Quandts |
Varta ist zerschlagen,
Delton ausverkauft, Altana gespalten. Was bleibt da den Quandts?
Natürlich BMW. 1959 hatte Herbert Quandt ca. 50% der BMW-Aktien
übernommen und dadurch die fast-Pleite der Firma verhindert. Mit Eberhard
von Kuenheim wurde ein Macher zum Lenker der BMW wieder in die Spitzengruppe
brachte. Doch beim Kauf des britischen Rover-Konzerns versagte das
unternehmerische Gefühl von v. Kuenheim. Anfang der 90er Jahre glaubte man
bei BMW, langfristig auf dem Weltmarkt nur als großer Volumenhersteller
überleben zu können. Um nicht selbst eine Frontantriebsplattform etc.
entwickeln zu müssen und um die nötigen Kapazitäten zu gewinnen,
übernahm BMW deshalb 1994 den britischen Hersteller "Rover Group".
Dies erwies sich jedoch als folgenschwere Fehlentscheidung, die BMW insgesamt
9.000.000.000 DM. Der Vorstandsvorsitzend Pischetsrieder und der
Technikvorstand Reitzle (heute "Linde") mußten die Firma verlassen. Die
Zusammenarbeit mit der "Rover Group" klappte nie reibungslos. Die noch im Joint
Venture mit Honda entstandene Modellpalette von Rover erwies sich als veraltet
und wenig attraktiv und die Verarbeitungsqualität ließ zu
wünschen übrig. Auf Grund des sehr traditionellen Designs und des
fehlenden Images von Rover wurden die erwarteten Verkaufszahlen nie erreicht.
Die von Rover erwirtschafteten Verluste wurden durch die 30prozentige
Aufwertung des Britischen Pfundes im Zeitraum von 1994 bis 2000 gegenüber
der DM noch beträchtlich verstärkt. Im Jahre 2000 wurde deshalb
"Rover" für die symbolische Summe von 5 Pfund an eine britische
Investorengemeinschaft verkauft. Land Rover ging für einen wesentlich
höheren Preis an Ford. Nur die Kleinwagen-Marke Mini verblieb in der
BMW Group. Waren die Vorfahren wie Emil, dessen Sohn Günther
und Enkel Harald und Herbert Quandt noch Gründer und Konzernlenker, so
sind die heutigen Quandts nur noch Dividendensammler in der eigenen "Seedamm
Vermögensverwaltung GmbH".
klick zum Stammbaum der Quandts |

BMW Bestell-Nr.: D309
Preisliste |

BMW |

BMW |

BMW Bestell-Nr.: D396
Preisliste |
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 Bestell-Nr.:DM5b
Preisliste |
Es gibt wohl kaum eine
Firma in Deutschland, deren Entstehungsgeschichte so verzweigt ist wie die von
Audi: 1873: Gründung NSU
1885: Gründung von Wanderer 1899: Gründung von Horch 1907:
Gründung von DKW 1909: Gründung von Audi 1932:
Zusammenschluß unter Auto Union AG, vier Ringe für vier Marken
1949: Umwandlung zur GmbH 1969: Aufkauf der NSU Motorenwerke AG, Name: Audi
NSU Auto Union AG 1985: Heutiger Name: Audi AG |
 Bestell-Nr.:DM4
Preisliste |
August Horch war der
Firmengründer von Horch. 1909 kam es zu Auseinandersetzungen in der Firma.
Horch verließ die Firma entnervt und kurzentschlossen. Er gründete
noch im selben Jahr die A. Horch Motorenwagenwerke AG. Da sich aber die Firma
Horch die Namensrechte gesichert hatte, kam es erneut zu Problemen. Um diese zu
umgehen, nannte August Horch dann seine Firma in Audi um, was lateinisch ist
und nichts anderes bedeutet, als "Horch!" Die Idee kam vom Sohn eines
Mitarbeiters auf einer Sitzung. Audi erwarb sich schnell einen Ruf mit den
Alpensiegern. Diese sportiven Fahrzeuge hießen nicht nur so, sie machten
ihrem Namen auch alle Ehre. Auch wenn Horch klein angefangen hat, bekannt ist
Horch vor allem für seine Achtzylinder-Reihenmotoren, die elegant
eingekleidete Nobelkarossen antrieben. 1932, mit dem Zusammenschluß
kündigte sich die erste Zäsur an. Innerhalb von drei Jahren wurde das
Programm so umstrukturiert, daß sich Synergieeffekte bemerkbar machten,
wobei aber die Firmen durchaus Eigenständigkeit behielten. So konnte Horch
seine Stellung als Luxusklasse festigen, während DKW mit Motorrädern
Furore machte. Das bekannteste sind aber wohl die Silberpfeile. Diese Auto
Union Rennwagen lieferten sich mit ihren Kompressor-aufgeladenen 16-Zylindern
heiße Duelle mit den Mercedes-Silberpfeilen. |
Gründung
1923 als Zschopauer Motorenwerke J.S. Rasmussen AG in Zschopau; Autos,
Motorräder und Motoren wurden unter "DKW" bekannt. 1932 Umbenennung in
Auto-Union mit Sitz in Chemnitz sowie Fusion mit der Audiwerke AG Zwickau und
der Horchwerke AG in Zwickau und der Wandererwerke vorm. Winklhofer &
Jaenicke AG in Schönau b. Chemnitz.; 4 Audiringe mit den Logos der 4
fusionierten Werke.
zu
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Nach dem 2.Weltkrieg:
Konsolidierung und VW-Führung. Nach dem Krieg war es besonders DKW, z.B.
mit dem 3=6 Prinzip, die für die Auto Union Gewinne einfuhren. 1964/65
besaß VW schon 50,3% an der Auto Union. Unter VW Regie wurde ein bei
Mercedes entwickelter Viertakter in den DKW F 102 eingebaut. Sein Name: Audi,
eine Typenbezeichnung gab es nicht! Der Zweitakter verkaufte sich nicht
mehr. Rettung für die Übergangszeit bis zur Serienreife des Audi
brachte der VW Käfer. Um dessen Nachfrage so befriedigen, wurde er in
Ingolstadt montiert. Seit 1966 ist die Auto Union eine 100%ige Tochter von VW.
1969 kam NSU zur Auto Union dazu. NSU ist am bekanntesten für
Motorräder, den Prinz und den glücklosen Wankelmotor. |
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Volkswagen AG Bestell-Nr.: DM330m
Unterschrift Nordhoff
Preisliste |
Gegr. 1937 zur Vorbereitung der
Deutschen Volkswagen mbH Berlin, Gesellschafter waren 2 Tochtergesellschaften
der deutschen Arbeitsfront 1948 Sitzverlegung nach Wolfsburg; ab 1985
AG
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über VW |
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 Norddeutsche Automobilfabriken
Bestell-Nr.: D329 |
Norddeutsche Automobilfabriken
AG Gründer war Herzog Carl von Croy und einige ranghohe
Militärs; Unter der Marke "NAFA" kam man über eine
Kleinserienfertigung nicht hinaus; ab 1925 in Liquidation; seltenes
Papier |
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MAN Bestell-Nr.: D390
Preisliste |
Die MAN Gruppe ist eines
der führenden europäischen Investitionsgüter- Unternehmen im
Nutzfahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau. Mit 76 000 Mitarbeitern wird ein
Umsatz von 16 Milliarden EUR erwirtschaftet, davon 70% im Ausland. 1986
entstand aus der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg und Teilen der
Oberhausener GHH die neue MAN mit fünf Kernbereichen. Die MAN-Holding
steht (Geschäftsbericht 2001) gut da. In den Jahren seit 1954 stieg der
Umsatz um 54%, das Ergebnis um 265% und Mitarbeiter wurden 27% mehr
eingestellt.
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 Hanomag Bestell-Nr.:
DM119f
Preisliste Gesuchte Aktie
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Informationen über Hanomag |
Gründung 1835 von Georg
Egestorff als Maschinenfabrik und Eisengiesserei Georg Egestorff in Hannover.
Mit 54 Beschäftigten werden Dampf- und Werkzeugmaschinen gebaut. 1846
fährt die erste Lokomotive der Firma, die "Ernst August", auf der Strecke
Lehrte - Hildesheim. 1871Hannoversche Maschinenbau AG vormals Georg Egestorff
mit 3.5 Mill RM Grundkapital. Ab 1912 wurden Motorpflüge und ab 1914
Granaten und Geschützrohre und ab 1924 Traktoren hergestellt. Ab 1931
wurden keine Lokomotiven mehr gebaut. Ab 1934 wurde verstärkt der
Automobilbau fortgesetzt mit den Typen "Granat, Kurier, Rekord und Sturm". 1923
wurde Bergbau AG Lothringen Mehrheitsaktionär; durch die Wirtschaftkrise
musste die Abteilung Automobil- und Schlepperbau vorübergehend verpachtet
werden, der Dampfmaschinen- und Kesselbau war bereits eingestellt,der
Lokomotivbau wurde auf die Firma Henschel & Sohn AG Kassel an die
neugegründete Hanomag Automobil- und Schlepperbau GmbH
übertragen. Nachdem 1934 der Bochumer Verein die Aktienmehrheit
übernahm und wieder Geld floss, wurde der Vertrag mit der GmbH
aufgelöst und die Hanomag AG übernahm ab 1935 wieder den
gesamten Betrieb. Im Weltkrieg II wurden Schützenpanzerwagen etc.
gebaut. 1946 wurden wieder Traktoren und Lastwagen gebaut. |
1952
übernahm Rheinstahl die Hanomag. Der LKW-Vertrieb wurde 1965 mit
Henschel zusammengelegt, aber 1970 übernimmt Daimler-Benz das
LKW-Geschäft. Daimler verkauft es weiter an Massey-Ferguson 1974 und dann
wird es 1980 weiter an den IBH-Konzern verkauft. 1983 meldet der IBH-Konzern -
und damit auch Hanomag - Vergleich an. Da die Substanz noch gut ist, wird
daraus 1984 die Hanomag GmbH gegründet und 1988 in eine AG
umgewandelt. Komatsu Ltd. - der zweitgrösste Baumaschinenhersteller der
Welt - steigt mit 64 % bei Hanomag ein. |
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 Adlerwerke Bestell-Nr.:
DM2k
Preisliste |
 Adlerwerke Bestell-Nr.:
DM2h
Preisliste |
Die
Adlerwerke wurden 1880 als Fahrradhandlung von Heinrich Kleyer
(1853-1932) gegündet (damals hiess das noch Velociped). Der Bedarf war
hoch, so fertigte er ab 1881 seine eigenen Hochräder. Doch Hochräder
waren kompliziert zu fahren und mit der Erfindung der Niederräder stellte
er sich 1886 auf diesen Typ um. 1893 stellte er schon Luftreifer her. Die
Adler-Fahrradwerke AG wurden 1895 gegründet mit einem Grundkapital von 2.5
Mio. RM. Der Fahrradboom war ungebrochen, konnte sich doch jeder endlich
schnell fortbewegen ohne Pferde und Kutschen zu benutzen. Adler stellt bereits
1898 fast 100 000 Räder her, erreichte 1916 die Zahl von 500 000. Die
Motorrisierung machte auch hier nicht Halt. Das erste "Motorrad" - ein
Dreirad - stellte Adler 1899 her. Dann kam das erste Motorrad 1900 und das
erste Auto 1901. Adler hatte kein Monopol in Deutschland, aber 20 % des Marktes
gehörten ihm. Adler war auch innovativ; so stellte er 1926 mit dem Adler
standard 6 Auto den ersten Wagen mit Ganzstahlkarosse, hydraulischen Bremsen
und Einsatz von Leichtmetall her. 1932 kam der legendäre Adler Trumpf, von
dem bis 1941 mehr als 100 000 Stück hergestellt wurden. Adler gab nach
dem Kriege - 1948 - den Autobau auf. 1949 begann der Motorradboom, Adler baute
sehr erfolgreich Motorräder, gab aber die Produktion 1957 wieder auf - der
Markt steckte in einer Krise. Unter Grundig kam zu zu einer Fusion mit den
Triumpf-Werken in Nürnberg. Dann wurden nur noch Büromaschinen
hergestellt. 1961 war es dann endgültig aus - Verkauf an die US Firma
Litton, die verkaufte dann 1979 an VW. Die wurden nicht glücklich und
verkauften 1987 weiter an den ital. Hersteller Olivetti. |
Triumph
Adler machte 1998 dicht. Die Triumph-Werke Die Triumph-Werke
stellten Fahrräder, Zubehörteile, Motorräder, Buchungs- und
Schreibmaschinen her. Das Unternehmen wurde am 15.07.1896 gegründet. Bis
Ende 1911 firmierte die Gesellschaft als Deutsche
Triumph-Fahrradwerke und ab 1912 als Triumph Werke AG.
1927/28 wurde die Fließbandproduktion eingeführt. Außerdem
wurden steuer- und führerscheinfreie Leichtmotorräder hergestellt.
1928/29 wurden die Fahrrad- und Motorrad-Abteilungen zusammengelegt und eine
Kleinschreibmaschine produziert. Im Februar 1931 traf die Gesellschaft mit der
Adlerwerke vorm. Heinr. Kleyer AG, Frankfurt (Main), ein Abkommen über den
Bau von Adler Schreibmaschinen. Es entstand einer der bedeutendsten Hersteller
von Büroschreibmaschinen. Im Oktober 1956 bildeten die Nürnberger
Hersteller Triumph und Hercules zusammen mit Adler in Frankfurt eine
Verkaufsgemeinschaft für die auf Lager stehenden Fahrzeuge. Die Produktion
wurde bald eingestellt. Max Grundig, erfolgreicher Hersteller von Radio- und
Fernsehgeräten, übernahm die Firma Triumph ebenso wie Adler wegen der
Schreib- und Büromaschinenfertigung. Mit dem Kauf der Adlerwerke durch
Max Grundig im Jahre 1957 wurde deshalb die Produktion von Motorrädern
eingestellt. Es folgte die Ausrichtung zu einem Büromaschinenwerk. 1966
schloss Grundig die Adlerwerke und die Triumph Fahrradwerke zur Triumph-Adler
AG zusammen. Wo sich früher im Frankfurter Stadtteil Gallus kilometerweit
die Gebäude von Adler erstreckten, sind heute Wohnungen und
Büros. Und die Beschäftigten? 1991 gelang es der Belegschaft die
Fortführung des Betriebes zu erzwingen. Aus Kostengründen musste der
Standort Gallus aufgegeben werden, stattdessen wurde ein Gelände von
Messer Griesheim gemietet. Ein Verein - LAGG - wurde zur Selbsthilfe
gegründet. Erste Aktion war die Übernahme der Werkskantine von
Triumpf-Adler als Beschäftigungsgesellschaft. Aber wegen zu hoher Kosten
kam das Aus 1998. Die LAGG kümmerte sich auch um die Werkswohnungen, die
den ehemaligen TA-Beschäftigten günstig zum Kauf angeboten wurden.
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Kolan-Werk Bestell-Nr.: D301
Preisliste |
Kolan
Motorwerk Gründeraktie; Auflage 30 000 Stk.; Herstellung und
Vertrieb von Kleinautos und Motorrädern; im Unterdruck Hamburger
Rathaus |
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Der Automobilbau hat in Deutschland -
und hier besonders in Ostdeutschland - schon eine lange Tradition.
Nicht nur der DDR-"Volkswagen" Trabant, sondern auch so klangvolle Namen wie
"Horch", "Wanderer", "Audi" oder "Dixi" sind mit Thüringen und Sachsen
verbunden. Die Kurzstory: |
1898 |
Nach Benz und
Daimler in Baden-Württermberg, war die von Baurat Heinrich Erhardt
gebaute Fahrzeugfabrik AG in Eisenach die dritte Autofabrik in Deutschland
|
1901 |
Gründung des Vereins
Deutscher Motorfahrzeug-Industrieller in Eisenach, Vorläufer von Verband
der Automobilindustrie (Frankfurt/Main) |
1902 |
Geburtsstunde des
sächs. Automobilbaues durch den Umzug von August Horch nach
Reichenbach/Vogtl. |
1922 |
In Zschopau wird das
erste 2-Takt Motorrad der Welt gebaut; das DKW-Werk (Dampf-Kraft-Wagen)
war aus der Machinenfabrik des Dänen Jörgen Skafte
hervorgegangen. Nach 1945 entsteht hier die Motorradmarke "MZ"
(Motorradwerk Zschopau) |
1928 |
Die Fahrzeugfabrik in
Eisennach gehört bis 1945 zu BMW damit schaffte BMW den Einstieg in
Automobilgeschäft |
1932 |
Wegen schlechter
Auftragslage fusionieren die Wanderer-Werke, Horch, DKW und Audi zu Audi
AG mit den 4 Ringen |
1952 |
In der DDR wird Audi
zersplittet, das Audi-Werk wird VEB Automobilwerke Zwickau; Horch wird VEB
Kraftfahrzeuge Horch und später VEB Sachsenring Zwickau. Beide
Werke fusionieren 1956 zu VEB Sachsenring Automobilwerke und produzieren den
"Trabant" |
1956 |
Im AWE (Automobilwerk
Eisenach) wird der "Wartburg" hergestellt, bis 1991 zur Stillegung durch die
Treuhand. |
1990 |
Opel baut in
Eisenach den "Vectra" VW den "Polo" in Zwickau. |
1991 |
In Zwickau wird der
letzte "Trabant" gebaut. Insgesamt wurden mehr als 3 Millionen
gefertigt. |
2000 |
Grundsteinlegung durch
Porsche in Leipzig |
2001 |
Auch BMW baut in
Leipzig. |
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Vomag steht
für "Vogtländische Maschinenfabrik AG" in Plauen. Das Unternehmen war
bis zum Weltkrieg II der zweitgrößte Hersteller von Nutzfahrzeugen
(Lastkraftwagen und Omnibusse, später auch Panzer) auf dem deutschen
Markt. Danach erfolgte im Zuge der sowjetischen Reparationsforderungen die
Demontage der Produktionsanlagen. Später wurden die
Produktionsstätten zerstört. |
1881 |
Gründung
der Fabrik, damals noch zur Herstellung von Stickmaschinen |
1895 |
Umwandlung in
"Vogtländische Maschinen-Fabrik AG", ab 1915 zusätzliche Fertigung
von LKW`s und Autobussen Marke VOMAG" |
1915 |
Im Auftrag
der Obersten Heeresleitung wurde der erste VOMAG-Wagen fertig gestellt. |
1919 |
Für den
Freistaat Sachsen werden Busse hergestellt. |
1922 |
6.000
Mitarbeiter, im Bereich der Stickmaschinen. Vomag wurde der größte
europäische Hersteller von Strickmaschinen. Mit dem Aufbau einer Abteilung
für Sonderfeinbohrwerkzeuge wurde begonnen. |
1932 |
Als Folge der
Weltwirtschaftskrise stand die VOMAG kurz vor dem Bankrott. Dieser konnte nur
durch die Gründung der "VOMAG-Betriebs-AG" abgewendet werden. |
1936 |
Entwicklung
und Herstellung von 40 Varianten von Feinbohrmaschinen |
ab 1943 |
Entwicklung,
Konstruktion und Bau von Transferstraßen für die Produktion von
Panzerwannen und anderen Rüstungsgütern |
1945 |
Demontage und
Sprengung der VOMAG durch die russische Besatzungsmacht. |
1948 |
Gründung
der Maschinenfabrik VOGTLAND" als volkseigener Betrieb mit Personal und
Know-how der ehemaligen VOMAG |
1953 |
Umfirmierung
in "Werkzeugmaschinenfabrik VOGTLAND", Produktion von Sondermaschinen |
Phänomen-Werke Gustav Hiller AG |
Gustav Hiller
gründet eine Firma, die der Vermarktung seiner Erfindungen (z.B.
Bommelmaschine) dienen soll. |
1890 |
Hiller reist nach England
und schließt mit Rover einen Vertrag ab, welcher ihm die Alleinvertretung
der ROVER-Rädern in Deutschland garantiert und ihn zur Lizenzfertigung der
Räder sowie zum Teilebezug berechtigt |
1899 |
Phänomen liefert die
Fahrräder nur noch unter dem Namen: "Phänomen". |
1901 |
Beginn der
Fahrradproduktion in einem vierstöckigen Fabrikbau. |
1903 |
Das
"Phänomen-Motor-Zweirad", erstes Motorrad der Firma, verläßt
das Werk. Die Motorradproduktion wird 1910 wieder eingestellt und 1931 wieder
aufgenommen. |
1903 |
Ein kettenloses Fahrrad
(Antrieb durch Kardanwelle) wird produziert, aber es setzt sich nicht durch und
die Produktion wird eingestellt. |
1907 |
as "Phänomobil",
ein motorisiertes Dreirad, herausgebracht wird ein großer Erfolg. |
1910 |
Ab diesem Jahr werden
PKW und LKW produziert. |
1913 |
Karl-Gustav Hiller stirbt
50-jährig an Herzversagen und hinterläßt ein Werk mit 900
Beschäftigten. |
1914 |
Der Betrieb wird in die
"Phänomen-Werke Gustav Hiller GmbH" umgewandelt und wird von Josef Freund,
dem Schwager von Hiller, geleitet. |
1917 |
Die GmbH wird in eine
Aktiengesellschaft umgewandelt. |
1918 |
Die Fahrradproduktion
wird durch den Weltkrieg II vorübergehend eingestellt. |
1919 |
Das Fabrikgebäude
wird durch einen Großbrand völlig zerstört und die
Fahrzeugproduktion total eingestellt. |
Die Wiege der deutschen
Automobilindustrie war das Herzogtum Baden (Mannheim) nd das Königreich
Württemberg (Cannstadt). |
Die
wirtschaftliche Entwicklung beider Staaten setzte recht spät ein. Es
fehlten Rohstoffe, im Gegensatz zum Ruhrgebiet, Schlesien oder Saarland.
Deshalb gab es in beiden Staaten auch keine Schwerindustrie. Der Schwarzwald
und die Schwäbische Alb erschwerten den Warenaustausch, denn sie
behinderten den Bau von Verkehrswegen. Der Rhein war für die Schiffahrt
ungeignet und erst ab Heilbronn war der Neckar beschiffbar. Die wichtigsten
Handelswege führten also an beiden Ländern vorbei. Dies änderte
sich in der Mitte des 19.Jhd. grundlegend. Vorallem der 1838 beginnende
Eisenbahnbau, die besseren Strassen und die Begradung des Rheins führten
aus der "Isolation". Baden und Württemberg erlebten einen Boom, die
Bevölkerung wuchs innerhalb von 50 Jahren (1810-1855) von 1.5 Mill. auf
über 3 Mill. Menschen. So wuchs Mannheim von 1871 - 1910 um fast das
Vierfache, Stuttgart und Karlsruhe um das Dreifache. Begünstigt wurde die
wirtschaftliche Entwicklung durch die Universitäten in Karlsruhe und
Stuttgart. König Wilhem I von Württemberg gründete die
"Zentralstelle für Gewerbe und Handel" - diese sollte aus dem Bauern- und
Handwerkerland ein Industrieland machen. Und dies gelang. Auch Baden
errichtete 1882 ein Handelsministerium.
Bis in das frühe 19. Jhd.
war die Güterproduktion der Handwerker und Bauern meist auf den Bedarf
ausgerichtet. Mit der Industriealisierung wuchs die Konkurrenz zwischen der
Herstellern gleicher Produkte - also musste geworben werden um neue
Absatzmärkte zu erschliessen, musste um das Vertrauen der Käufer
geworben werden, musste sich ein Produkt aus der Masse hervorheben. Dies
war die hohe Zeit der Plakatwerbung. |

Daimler-Benz Bestell-Nr.: D400
Preisliste |

Mercedes Automobil Holding Bestell-Nr.:
DM199ab
Preisliste |

DaimlerChrysler Bestell-Nr.: DM70a
Preisliste |
Autos waren
damals purer Luxus für eine sehr kleine Käuferschicht. Die
Werbeplakate betonten deshalb die Exklusivität, den technischen
Fortschritt und die Möglichkeit einen Ausflug auf das Land ganz bequem zu
machen.
 hier finden
Sie viele Informationen über Daimler |
Es gab auch
Plakate, die die grosse Kraft eines Autos zeigten, aber selbst vor kleinen
Kreaturen wie einem Hasen Halt machten. Ein frühes Zeugnis des
Slogans: "Ich bremse auch für Tiere" |
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Neben Mercedes-Benz waren
auch Zulieferer am Erfolg des Autobooms beteiligt. Bosch mit der
Motorzündung (frühestes Bosch-Plakat 1911 mit dem "Bosch-Mephisto").
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