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Der Stammbaum der amerikanischen Automobilindustrie



Grob geschätzt gab es mehrere Tausend Automobil-Produzenten in den USA, nur 3 überlebten.
Viele bekannte Marken sind aber wieder in diesen Drei zu finden.
Ransom E. Olds fuhr mit seinem Olds "Pirate" das erste Rennen in Daytona Beach. Er schaffte 57 mph und war der erste Autobauer in Detroit. Er arbeitete zusammen mit Roy D. Chapin, der später zu "Hudon Motor Car" ging, und Jonathan Maxwell.
Im März 1901 zerstörte ein Feuer fast die gesamten Olds Werke (dort wo heute das Uniroyal Tire Werk steht). Von den in der Fabrik stehenden 11 Autos wurden 10 vernichtet. Nur das 1-Zylinder Modell "Curved Dash Olds" wurde verschohnt. Das Werk wurde neu aufgebaut und alle Anstrengungen auf das nicht verbrannte Modell gerichtet. Dieses Modell wurden in vielen Musikfilmen als "Merry Oldsmobile" besungen.
Olds konnte sehr viele Autos verkaufen. Deshalb brauchte er einen zusätzlichen Lieferanten für seine Motore. Er fand ihn in Henry M. Leland, Eigentümer von Leland und Faulconer Co. Zusätzlich kaufte er noch 2000 Stück Getriebe von John und Horace Dodge nahe East Lafayette. (Die Dodge`s zogen später um; heute der Cadillac Poletown Betrieb). Die Dodge`s bauten auch Motore, Getriebe und Achsen für Henry Ford, der seine Autos in Piquette und Beaubien baute.
Das waren die Anfänge und die Beziehungen: Oldsmobile und Leland wurden Teile der General Motors.
Henry Leland verbesserte die Olds Motore, in dem er den Zündkerzenbereich neu entwarf und die Kompression erhöhte. Dies alles bot er Olds an, doch der wollte nicht. Deshalb zeigte Leland seinen verbesserten Motor der "Henry Ford Co.". Die "Henry Ford Co." war kurz vor der Pleite und nahm den Leland-Motor dankbar auf und entschieden ein neues Auto mit diesem Motor zu bauen. Ein Name für das Auto und die Firma war auch gefunden: Cadillac, nach dem französichen Entdecker Antoine de la Mothe Cadillac der Detroit gründete.
Später verkaufte Leland die Cadillac Firma an General Motors, blieb aber deren Vorstand. 1917 verliess Leland GM und gründete Lincoln Motor Co. um Flugzeugmotore zu bauen. 1920 bauten sie aber wieder Autos. Lincoln wurde ein starker Wettbewerber zu Cadillac auf dem Luxusauto-Sektor. Später verkaufte Leland Lincoln Motor an Ford Motor Co.
Alexander Winton baute nie ein Auto in Detroit, aber ohne ihn hätte es Packard vielleicht nie gegeben. Denn 1898 kaufte James Packard in Cleveland ein Auto von Winton. Es war das 12. Auto das Winton herstellte. Packard wollte nach dem 100 km entfernten Warren damit fahren. Aber mittendrin gab die Machine den Geist auf. Es half nichts, Pferde mussten das Auto ans Ziel ziehen. Am nächsten Tag ging Packard erbost zu Winton und der gab ihm eine kurze Antwort: Ja, wenn Du so gescheid bist, warum baust Du Dir nicht selbst ein Auto! Ja, und das tat dann auch Packard.
Übrigens Henry Ford bewarb sich bei Winton, wurde aber nicht eingestellt.
Die meisten, die mit dem Autobau zu tuen hatten, waren Mechaniker, Erfinder oder Kesselschmiede. William C. Durant dagegen war Verkäufer. Er brachte es als Mitbesitzer von Durant-Dort Carriage Co. (der grösste Pferdekutschenhersteller) zu beträchtlichem Reichtum.
David Dunbar Buick wurde als Installateur reich. Er entdeckte wie man Stahl eine Porzellanoberfläche geben kann. 1903 übernahmen Benjamin und Frank Briscoe die Geschäfte Buicks. Später verkauften sie an J.H. Whiting, den Besitzer der Flint Wagon Fabriken. Whiting überzeugte nun Durant von seinem Auto. Er trat in die Buick Motor Co. ein und reorganisierte diese 1904. Er machte Charles Nash zum Präsidenten von Buick. 1908 gründete Durant GM und setzte Nash als Präsident ein. Im ersten Jahr von JM kaufte Durant Buick, Oldsmobile, Cadillac und Oakland (später Pontiac). Also alle Marken, die heute auch noch GM herstellt - bis auf Chevrolet. In den ersten 2 Jahren hatte Durant fast 30 Firmen aufgekauft, darunter 11 Autohersteller. Dieser Aufkauf brachte grosse finanzielle Probleme, die Banken übernahmen GM und Durant wurde entlassen.
Zusammen mit Louis Chevrolet formte er eine Anzahl von verschiedenen Firmen, incl. der Chevrolet Motor Co. Während einer Reise von Chevrolet nach Europa änderte Durant das Aussehen und designte einen kleineren Wagen 1913. Es kam zum Disput zwischen den beiden und Chevrolet verliess die Firma. Doch der Verkauf blühte und Durant benutze den Gewinn um heimlich GM Aktien zu kaufen. Doch auch der Gewinn von GM nahm wieder unter Nash zu. Durant entliess jedoch Nash und der übernahm die Jeffrey Motors Co., nannte diese um in Nash und dann Nash-Kelvinator Co. 1954 fusionierte diese mit Hudson zu American Motors. 1987 kaufte Chrysler Corp. die American Motors.
Walter P. Chryslerverliess auf grund des schlechten Managementstiles von Durant GM 1920, kurz bevor Durant selber die Firma verlassen musste. Chrysler managte dann die finanziell schlecht dastehende Willys-Overland und brachte diese zurück in die Gewinnzone. Er tat dies auch bei Maxwell. Maxwell wurde 1904 durch Jonathan Maxwell, einen Mitbegründer der Ransom Olds, gegründet. 1924 ging Maxwell in Chrysler auf.
Henry J. Kaier war ein Weltkrieg II Held, allerdings kein militärischer Held, sondern ein Industrieller. Er baute so schnell Liberty-Schiffe, viel mehr als durch deutsche U-Boote zerstört werden konnten. Nach dem Krieg entschied er zu Automobilindustrie nach Detroit zu gehen. Sein Partner dort wurde Joseph Frazer, der für GM, Chrysler und Willys-Overland arbeitete. Beide gründeten die Kaiser-Frazer Co., die bereits 1946 über 150 000 Autos produzierte. Aber das Ende 1955 kam schnell nachdem versucht wurde über die Kaiser Händler ein Kleinauto "Henry J" und über Sears,Roebuck das Auto "Allstate" zu verkaufen.
Henry B. Joy wollte unbedingt sein Geld in der aufkommenden Autoindustrie unterbringen. Er fuhr deshalb mit seinem Schwager Truman H. Newberry 1901 nach New York um dort eine Firma zu kaufen. Von Packard waren sie beeindruckt und kauften gleich einen. Mit dem fuhren sie nach Detroit zurück. Dort sammelten Sie die notwendigen Dollars bei wohlhabenden Familien und versuchten damit Packard nach Detroit zu bringen. 1903 war es dann soweit, Packard zog nach Detroit um und errichtete eine Firma am East Grand Boulevard. Architekt für die Firma war Albert Kahn, der zum ersten Male Stahlbeton verwendete. Nach und nach wurden 74 Gebäude auf dem Grundstück gebaut.
Die Packard`s waren solide Autos, 1906 brachten sie den ersten 12-Zylinder der Welt heraus. Packard war der Name für Luxus in den Jahren 1920 bis 1930 weit vor Cadillac und Lincoln. Die Grosse Depression überstand die Firma gut. Neben entsprechenden Management baute sie auch billigere Autos.
Nach dem Weltkrieg II als alles wieder aufwärtsging, ging Packard nicht zurück zu den Luxuskarossen, sondern blieb bei preiswerten Autos. Das war aber der Anfang vom Ende.
1954 fusionierte Packard mit Studebaker, der Name "Packard" wurde noch bis 1958 beibehalten.
Ein Überblick
1901 Eine Investorengruppe um Henry Joe kaufen Packart aus Warren/Ohio
1903 Packard zog nach Detroit um. Die erste Fabrik bestand aus 8 Holzgebäuden.
1906 Das Modell "30" - auch als Modell "U" bekannt - machten Packard als Luxusautomarke bekannt. Die Preisspanne liegt bei 4 200 bis 5 600 $.
1907 Packard baut nun eine Stahlbetonfabrik. Dieser Fabriktyp wird von anderen Autoherstellern übrnommen.
1911 Der erste 6-Zylinder wird gebaut für Preise zwischen 5 000 und 6 500 $.
1914 Packard baut nun auch Flugzeugmotore. Diese Serie wird für die Flugzeuge im Weltkrieg I benutzt.
1918 Die Autoproduktion wird eingestellt. Es wird nun Kriegsmaterial hergestellt.
1924 Der erste Panzermotor wird hergestellt.
1929 Im Oktober kommt der Börsenkrach und führt zur Grossen Depression. Nach deren Ende führt zwar Packard immer noch das Luxussegment an, aber die Position bröckelt.
1942 Ab 2. Februar wird wiederum auf Kriegsproduktion umgestellt. Es wird ein V12 Schiffsmotor hergestellt.
1945 Während der Kriegszeit stellte Packard 55 000 Flugzeugmotore und mehr als 12 000 Bootsmotore her.
1954 Am 1. Oktober wird Studebaker übernommen und der Name nach "Studebaker-Packard" geändert.
1956 Händler haben Befürchtigungen über die Zukunft von Packard. Dies führt zum Kurseinbruch.
1956 Am 25. Juni schliesst Packard.
Es gab 5 Graham-Brüder. Das Bild zeigt die Brüder Robert C., Joseph B. und Ray. A Graham. Diese drei begannen sofort nach dem Ende des Weltkrieg I mit dem Bau von LKW. Nach dem Tode der Dodge-Brüder John und Horace Dodge im Jahre 1920 fusionierten sie mit Dodge und der Name Graham verschwand. 1926 zogen sie sich ganz aus dem Automobilgeschäft zurück und verkauften ihre Dodge-Anteile. Aber lange hielten sie das nicht aus. Ein Jahr später - 1927 - kauften sie die finanziell angeschlagene Paige-Detroit Motor Car Co. Die neue Firma Graham-Paige verkaufte gleich im ersten Jahre 73 195 Autos. Das war ein Verkaufserfolg, noch über dem Rekord, den Pontiac 1926 aufstellte. (Ein Jahr später brach Chrysler diesen Rekord mit dem Auto DeSoto). Unter dem Namen Paige wurden ab 1930 keine PKW mehr hergestellt, sondern nur noch LKW. Es gab eine Absprache zwischen Graham und Chrysler: nach dem die Graham-Brüder ihre Anteile an Dodge ausbezahlt erhielten, verpflichteten sie sich 5 Jahre lang keine LKWs zu bauen. Da sie aber dies genau bei Paige taten, klopfte ihnen Chrysler auf die Finger - die LKW Produktion wurde eingestellt und es wurden wieder PKWs gebaut.
Auf Grund seiner Kühlerform wurde er "Haifischnase" genannt. Die Graham-PKW verkauften sich sehr gut und waren ausserordentlich schön. Die Grosse Depression ging nicht spurlos an Graham vorbei. Ray Graham beging 1932 Selbstmord.
Die verbliebenen 2 Brüder führten 1936 ein neues Modell ein den "Spirit of Motion". (Das Bild zeigt den 1938 von Graham gebauten "Spirit of Motion"). Es bekam überall gute Noten - aber dies half dem Verkauf wenig. Es wurde von den Kunden als zu haesslich angesehen. Als letzten Ausweg sah Graham nur den Kauf der Karosserie von der bankrotten Firma "Hupp". 1947 war es dann aus.
Robert Craig Hupp arbeitete bei Olds Motor Works and Ford Motor Co. bevor er sich selbständig machte und in geliehenen Werkshallen seine Firma "Hupp Motor Car Co." gründete. Das erste "Huppmobile" wurde auf der Detroiter Automobilausstellung im Februar 1909 vorgestellt. Die Form des Autos war interessant: die Sitze waren soweit als möglich nach Hinten verschoben. Der ideale Wagen für lange Menschen.Das Auto kam gut an: 1909 wurden über 1 500 Stück und im Jahre 1910 sogar 5 000 Stück verkauft. Hupp investierte viel in Zulieferfirmen (ähnlich wie GM), er lagerte also die Produktion aus. Aber die Anteilseigner waren dagegen. Deshalb verkaufte er im August 1911 seine Anteile. Mit dem Geld gründete er eine eigene Firma um dort ebenfalls ein "Huppmobile" bauen. Aber es gab mit der "Hupp Motor Car" einen Rechtsstreit um den Namen "Hupp" für ein bezingetriebens Auto. Im Jahre 1928 stellte Hupp bereits über 65 000 Autos her. Aber die Grosse Depression hinterliess ihre Spuren. 1935 wurde die Produktion eingestellt. Ein neues Styling sollte die Firma retten. Ein neuer Designer (John Tjaarda) wurde eingestellt. Der hatte vorher schon den Lincoln Zephyr entworfen. Er brachte den "Skylark" heraus. Es kam aber trotzdem das Aus. 1939 kam es zu einer Übereinkuft mit Graham: Graham sollte Autos für beide Firmen bauen und zwar auf der Grundlage der Huppkarosse. Am 8. Juli 1940 war es dann entgültig Schluss.
William C. Anderson gründete die "Anderson Carriage Co." 1884 in Port Huron. Ein Jahr später wurde die Firma nach Detroit umgesiedelt. 1907 stieg die Firma in das Automobilgeschäft ein und produzierte elektrisch getriebene Autos - "Detroit Electric". Der Designer war George M. Bacon. Der "Detroit Electric" wurde der berühmteste amerikanische Elektrowagen - und verschwand während der Grossen Depression.
1911 kaufte Anderson die "Elwell-Parker Co." in Cleveland, einen Hesteller von Elektromotoren. Nach diesem Kauf konnte er - bis auf die Räder und Reifen - sein Auto in eigener Regie bauen.
Der "Detroit Electric" zog vorallem Frauen an. 1916 wurden 3 000 Stück hergestellt. Anderson zog sich 1918 aufs Altenteil zurück. 1919 wurde das Werk umbenannt in "Detroit Electric Car Co.". Aber Elektroautos hatten - wie auch heute noch - ein besonderes Problem: die kurze Reichweite.Die Verkaufszahlen sanken. Doch da kamen findige Designer auf eine wahnsinne Idee: Sie statteten das Auto mit einer einen Motor vortäuschenden Motorhaube und einem falschen Motorkühler aus. Damit sah das Auto einem bezingetriebenen Auto sehr ähnlich. 1939 verschwand die Firma.
Die Geschichte der Detroit Electric in Zahlen (von Galen Handy)
1882 Elwell-Parker gründet in England eine Firma zur Herstellung von Batterien, Dynamos, Motoren
1884 Die Anderson Carriage Co. wird durch William C. Anderson in Port Huron (MI) zur Herstellung von Pferdewagen und Farmprodukten gegründet.
1893 Die "Elwell-Parker Electric Co." wird in Cleveland durch Alexander E. Brown als Teil der "Brown Hoisting Equipment Co." (Technologie für Kohleverarbeitung) gegründet.
1885 "Anderson Carriage Co." zieht nach Detroit um.
1906 William C. Anderson reorganisiert die "Anderson Carriage Co." unter dem neuen Namen Detroit Electric. Er produziert Elektroautos
1907 Am 30.9.1907 wird das erste Auto geliefert - bis zum Jahresende werden es 10 Stk. Das Model "C" war ein 2-Sitzer Coupe, Model "D" ein 4-Sitzer Brougham, und 1908 kam das Model L als Roadster.
Das erfolgreichste Modell war aber immer noch ein 1-Sitzer Pferdegespann, das für 25$ verkauft wurde. Der Elektrowagen "Brougham" kostete $2,500.
1909 Anderson kauft 92% der Aktien von "Elwell-Parker Electric Co.". Damit sicherte er sich die exklusiven Rechte am Elektromotor.
1910 "Anderson Carriage Co." etablierte eine LKW-Division, die aber 1916 aufgegeben wurde.
1911 "Anderson Carriage Co." wird umbenannt in Anderson Electric Car Co.
1919 Die Anderson Electric Car Co. wird in 4 Teile gesplittet.:
- 1. Elwell Parker, Verkauf der Personenautos der Detroit Electric. (Liquidation 1998)
- 2. Anderson's Pferdekutschenwerk wird "Towson Body" und 1924 "Murray Body"
- 3. "Anderson Electric", wurde schnell wieder gelöscht und baute nie ein Auto.
- 4. "Detroit Electric Car Co."
1941 "Detroit Electric" wurde liquidiert. Insgesamt wurden 12.348 Autos und 535 LKW hergestellt.
Carl H. Blomstrom produzierte ein kleines Ein-Zylinder Auto mit 8 PS - den "Blomstrom". 1903 kam ein Zwei-Zylinder Auto hinzu. 1904 gründete er die "C.H. Blomstrom Motor Car Co.". Der Name des Autos wurde geändert nach "Queen". Ein Auto für 2 Personen. Bis Oktober 1906 wurden über 1 500 "Queens" gebaut. Im selben Jahr fusionierte die Firma mit der "De Luxe Motor Car Co." Weniger als 100 der "De Luxe" Autos wurden hergestellt. Die Produktion wurde 1909 eingestellt und alles an "Everett-Metzger-Flanders" verkauft.
Alanson Partridge Brush gründete die "Brush Runabout Co" im November 1906. Das Auto hatte ein einfaches Design und es wurde nie geändert. Es hatte kein Getriebe, aber eine Kupplung, mit der 8 Vorwärts- und eine Rückwärtsgeschwindigkeit eingestellt werden konnten. Das Auto kostete nur 500 $ und es wurden 1910 bereits 10 000 Autos hergestellt. Brush und "Maxwell-Briscoe Co." fusionierten 1910 zu "United States Motor". Das Aus kam 1912.
"The Commercial Co." produzierte ein ca. 250 Kg leichtes Auto für Geschäftsreisende. Es hatte einen 0,75 PS starken Elektro-Motor und schaffte 40 km pro Batterieaufladung. Die Gechwindigkeit betrug 35 km/h. Die Firma bestand von 1903 bis 1905.
Max Dingfelder besass eine kleine Firma in Detroit. Im Gründungsjahr 1903 produzierte er wenige 2-Sitzer Autos. Die Autos wogen ca. 250 Kg und hatten einen 3.5 PS Ein-Zylinder Motor.
E-M-F Barney Everitt war das "E" im Firmennamen. Er machte viel Geld mit Bodybuilding. Das "M" kam von "William Metzger", dieser hatte die Detroit Autoshow 1899 mitfinanziert. "F" stammt von Walter Flanders und der war Produktionsmanager bei Henry Ford. E-M-F baute direkt neben Ford in der Piquette Street. Geplant war ein Auto für grossen Umsatz. Am 2. Juni 1908 erfolgte die Gründung. Im Jahre 1912 wurde E-M-F von Studebaker übernommen.
Die Krit Motor Car Co. wurde im Juli 1909 gegründet. Produziert wurde in den Gebäuden der ehem. Blomstrom Manufacturing Co. Das erste Auto wurde 1910 hergestellt. Die Firma kam schnell in Finanznot und wurde 1911 von Walter Russel gekauft.
Harry Lozier gründete 1910 eine Firma, die ein besonders hochwertiges Auto bauen sollte, das direkt Konkurrenz zu Packard sein sollte. Der Lozier war eines der teuersten Autos die in den USA gebaut wurden. Darüber kam es zu Unstimmigkeiten zwischen den Gesellschaftern. Im August 1912 trat deshalb Lozier zurück. Harry M. Jewett wurde Präsident - er leitete ebenfalls die erfolgreiche Paige Motor Co. Jewett trat 1913 zurück und wurde durch den ehem. Präsidenten der American Tire Co. Josph M. Gilbert ersetzt. 1918 kam das Aus.
Harry Jewett machte sein beträchtliches Vermögen im Bergbau und versuchte nun sein Glück im aufkommenden Autozeitalter. Da Jewett nichts von Autos verstand, stellte er 1909 Fred O. Paige als Präsident der "Paige-Detroit Motor Car Co." ein. Er schaute sich ein Jahr lang an was Paige tat und fand: "alles Sch...". Daraufhin feuerte er Paige und setzte sich selbst an dessen Stelle. 1915 wurde der erste 6-Zylinder Paige hergestellt. Das Auto erhielt gute Kritiken. 1912 wurde ein kleinerer Wagen Wagen gebaut, der nach dem Gründer der Firma Jewett genannt wurde. 1927 hatte Jewett genug vom Autobau und verkaufte seine Fabrik an die Graham-Brüder.
Die Reliance Automobile Co. wurde 1903 gebildet um ein Auto zu bauen, das von E. 0. Abbott and W. K. Ackerman designed wurde. Beide kamen von Cadillac. 1907 meinten die Manager von Reliance, dass die Zukunft der Automobile allein im LKW-Geschäft liegt. Sie verkauften deshalb die PKW-Fertigung an "Crescent Motor Co.". Auch die LKW-Sparte wurde später verkauft, nämlich 1909 an GM.
Captain Eddie Rickenbacker kehrte als Luftheld aus dem Weltkrieg I zurück - und entschloss sich sein Geld mit dem Bau von Autos zu verdienen. Barney Everitt hatte in Detroit eine erfolgreiche Karosseriefabrik und wollte gern selber ein Auto bauen und hierfür den Namen von Rickenbacker benutzen. So wurde 1921 die "Rickenbacker Motor Co." gegründet. Das produzierte Auto erhielt grosse Popularität, weil es wegen seiner Geräuscharmut ausgewählt wurde, eine Radioübertragung quer durch die USA durchzuführen. Am 27. Juni 1924 kündigte die "Rickenbacker Motor Co." an ein Auto mit mechanischen Bremsen an allen vier Rädern einzuführen. Damals eine Sensation. Dagegen ging Studebaker mit Werbeanzeigen vor und behauptete, dass 4-Bremsen am Auto unsicher wären. Der Verkauf ging zurück und der Verlust am Jahresende 1924 betrug 150 000 $. Daraufhin wurden die Preise gesenkt, aber die Händler machten nicht mit, weil sie noch über genug Autos zum alten Preis verfügten. 1926 wurde der "Rickenbacker Super Sport" zum Preis von 5 000 $ vorgestellt. Er hatte etliche interessante Details wie z.B. Öl-gefederte Stossdämpfer, Sicherheitsglas an allen Fenstern. Doch das war kein Erfolg, die Firma wurde im November 1927 an Barney Everitt verkauft und fertigte nunmehr Flugzeuge.
Die Wayne Automobile Co. wurde 1901 von Charles F. Palms gegründet. Sein Schwiegervater war der grösste Landeigner von Michigan. Das Auto erhielt seinen Namen nach "Mad" Anthony Wayne einem General, der sich in den Indianerkriegen eine grossen Namen machte.
Das erste Wayne-Auto wurde für 1 200 $ verkauft - ohne Sitzbank.
1907 wurde Byron Everitt Präsident der Firma. Er verkaufte seine eigene Firma "Everitt Carriage Trimming Co." an Walter O. Briggs, Dies war der Beginn der "Briggs Manufacturing Co.", die Karossen für verschiedene Autohersteller fertigte. Nach der Gründung der "E.M.F. Company " verschwand er Name "Wayne".
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