
Lahmeyer
Bestell-Nr.: D209
Preisliste

Lahmeyer
Bestell-Nr.: D211
Preisliste |
Die Wurzeln von "Lahmeyer International" liegen in der Lahmeyer AG,
die Wilhelm Lahmeyer 1890 gründete. Er war ein Pionier der Elektrifizierung,
plante und errichtete Kraftwerke, Stromübertragungen und -verteilungen zunächst in
Deutschland und dann auch im europäischen Ausland. Heute übliche Konzepte wie PPP
(Public Private Partnerships) und BOOT ( Build Own Operate Transfer) wandte er schon
vor 100 Jahren an.
Das Kraftwerk in der Viehoferstraße in Essen ist eines der frühen
Lahmeyer-Projekte:
mit seinen 5 x 1.000 kW Leistung ist es eines der ersten kommunalen
Großkraftwerke überhaupt. Neben der lokalen Elektrizitätsversorgung befaßte sich
Wilhelm Lahmeyer mit der überregionalen Stromverteilung. Er bewies mit einer
"Fernleitung" von Offenbach zum Frankfurter Ausstellungsgelände der
Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891, dass neben dem Drehstrom sich auch
der Gleichstrom zur Fernübertragung eignet. Damit schuf er die Grundlage der heutigen
Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik, die Elektrizität besonders
wirtschaftlich über große Strecken transportiert.
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Ursprünglich standen Wasserkraftanlagen, wie die Gersthofener Anlage
im Mittelpunk. Später kamen die Staustufen an Lech und Mosel, Pumpspeicherwerke im
Südschwarzwald, im Montafon, Vorarlberg, in Vianden/Luxembourg uvm. Über die Jahrzehnte
baute Lahmeyer den Kraftwerksbau ständig weiter aus. Dabei rückten Aufgaben der
Bauvorbereitung, Planung und Bauleitung zusehends ins Zentrum. Auch die Unterstützung
beim Betrieb der Anlagen erlangte Bedeutung
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Bestell-Nr.: D299
Preisliste
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Bestell-Nr.: D322
Preisliste
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Am 2. Februar 1966 erfolgte die Gründung des Unternehmens. Lahmeyer International GmbH
(LI) in Frankfurt am Main. Hervorgegangen ist LI aus der ehemaligen Ingenieurabteilung
der Lahmeyer AG. Das Geschäftsziel war damals noch eingeschränkt: Leistungen als
Beratende Ingenieure bei Auslandsprojekten
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Die Lahmeyer AG selbst fusionierte 1997 mit der
RWE Tocher Rheinelektra. Der
Energiebereich wurde ausgelagert in die AG für Energiewirtschaft.
In 2000 erfolgte die vollständige Fusion mit RWE.
Es besteht eine 55 % Beteiligung an der Lahmeyer International.
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1969 kamen zu den Vertretungen in Argentinien, Griechenland und Taiwan Vertretungen
in Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru. Es werden erste Überlegungen zur Gründung
einer eigenen Gesellschaft in Argentinien angestellt, um eine bedeutende Steigerung der
Geschäftsmöglichkeiten zu erreichen.
1971 fielen schon 80% der Projektarbeiten auf die Planung konkreter Anlagen
und die zugehörige Bauüberwachung, 20 % auf General- und Regionalplanungen.
1978 werden die Lahmeyer Ingenieur GmbH, die ihren Schwerpunkt im Inland hatte
und Lahmeyer International GmbH zusammengeführt. Das Ziel sind Ingenieuraufgaben
im In- und Ausland. Die Schwerpunkte sind die Bereiche Energie, Wasser und Verkehr.
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1986 erwirbt LI die Mehrheitsbeteiligung an der Harald Meyer VDI GmbH, mit den
Arbeitsgebieten Anlagenbau, Betriebstechnik, Hoch- und Industriebau. Mit der RWE AG
wird die UCI-Utility Consultants International GmbH gegründet, deren
Geschäftsziel die Betriebsberatung von Versorgungsunternehmen ist. LI ergänzt seine
Arbeitsgebiete um die Umwelttechnik und den Hoch- und Industriebau
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Nach der Wiedervereinigung Deutschlands beginnt der Ausbau
der Infrastruktur in den neuen Bundesländern und in Berlin. LI beteiligt sich an drei
Ingenieurgesellschaften: EIBS GmbH, Dresden, mit dem Schwerpunkt Verkehrsplanung und
Verkehrstechnik, Straßen- und Brückenplanung; HPI GmbH, Erfurt, deren Tätigkeiten vor
allem im Bereich Wasserbau und Wasserwirtschaft liegen; und IPRO GmbH, Dresden, die
sich mit Stadt- und Regionalplanung, Hochbau, Industrie- und Gewerbebau sowie
Sanierung historischer Bauwerke beschäftigt.
Lahmeyer International erhält knapp 12 Prozent der weltweiten Kraftwerksaufträge von
80.000 Megawatt und erreicht damit eine Spitzenposition bei Ingenieurprojekten im
Energiesektor. Nach einer Studie des US-Unternehmens McCoy Power Studies hat Lahmeyer
International in Konkurrenz zu 86 Mitbewerbern Aufträge in 15 Ländern gewonnen, die
einen Anteil von 11,9% der weltweit beauftragten Kraftwerkskapazitäten von thermischen
und Wasserkraftanlagen entsprechen. Lahmeyer International kann sich somit gegen den
Trend stellen, denn der Weltmarkt, auf der Basis der beauftragten elektrischen
Kraftwerksleistung, ist um über 26% zurück gegangen
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Informationen über RWE finden Sie hier.
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