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IKB, Deutsche Industriebank



IKB: Die unternehmerische Entscheidung
IKB: Die Ziele unserer Kunden bestimmen unser Denken und Handeln
IKB: Unser Wissen ist unser größtes Kapital
Endlich eine Bank, die zugibt, im Interesse ihrer Kunden Milliarden von EUR zu verzocken.
Die IKB sagt von sich: Unternehmerisch tätig zu sein, ist heute mehr denn je eine Herausforderung. Die Dynamik der Märkte und der starke Wettbewerb erfordern ein Höchstmaß an Flexibilität und Innovationskraft - und damit erhebliche Investitionen in neue Produkte und Verfahren. Nur so können die Chancen genutzt werden, die Globalisierung und technischer Fortschritt bieten. Voraussetzung hierfür sind allerdings tragfähige Finanzierungslösungen.
Mittelständische Unternehmer erwarten von ihrem Finanzierungspartner mehr als nur die professionelle Abwicklung von Finanzgeschäften. Denn schließlich gehen sie bei der Wahl ihrer Bank eine Verbindung ein, die eine feste Basis für die zukünftige Entwicklung ihres Unternehmens bilden soll.
Nach den verzockten Milliarden :Alles nur Gelogen oder einfach unfähiges Management?
Die IKB wurde 1924 in Berlin als Bank für deutsche Industrie-Obligationen von Unternehmern für Unternehmer gegründet. 1938 erfolgte die Umbenennung in Deutsche Industriebank und 1974 schließlich die Fusion mit der 1949 in Düsseldorf gegründeten Industriekreditbank.
Die Hälfte des Aktienkapitals liegt bei institutionellen und privaten Aktionären. Die KfW Bankengruppe sowie die Stiftung Industrieforschung sind an der IKB beteiligt. Mit einer Bilanzsumme von über 40 Mrd. € und 1.700 Mitarbeiter an sieben deutschen und ausgewählten internationalen Standorten besitzt die Bank mittelständige Struktur.
 
Die Geschichte 1924 bis 1931: Bank für Industrie-Obligationen (Bafio)
Deutschland mußte als Folge des verlorenen Weltktieges I enorme Reparationen zahlen. Der Dawes-Plan setzte eine Reparationsverpflichtung im Wert von 5 Mrd. Goldmark fest. Für diese Zahlungen wurde am 30.9.1924 in Berlin die Bank für deutsche Industrieobligationen (Bafio) gegründet. Das dazu notwendige Kapital wurde durch eine „Aufbringungsumlage“ von der gewerblichen Wirtschaft erbracht. Der Young-Plan im Jahr 1929 hob die Reparationsverpflichtungen der Industrie auf. Damit entfiel der Geschäftszweck der Bafio. Die Bank selbst einschließlich des bis dahin angesammelten Kapitals blieb zunächst erhalten.
 
Die Geschichte 1931 bis 1939: Industriebankgesetz und Osthilfe
Durch die Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren kam die hochverschuldete ostdeutsche Landwirtschaft in eine existenzbedrohende Situation. Während die Bafio ihrer Liquidation entgegensah, plädierte der Industrielle Paul Silverberg dafür, die Aufbringungsumlage in reduzierter Form weiter zu erheben, um der überschuldeten ostdeutschen Landwirtschaft zu helfen. Am 31. März 1931 traten das Osthilfegesetz und das Industriebankgesetz in Kraft. Die Bafio hatte deshalb folgende Aufgaben:
- die landwirtschaftliche Entschuldung im Osthilfegebiet
- die Gewährung mittel- und langfristiger Kredite an gewerbliche Betriebe
1939 wurde die Bank im Rahmen der Gleichschaltung umbenannt in Deutsche Industriebank
 
Die Geschichte 1939 bis 1945: Deutsche Industriebank
Als Folge der Aufrüstung im Dritten Reich stiegen die Ausgaben für Rüstung zwischen 1933 von 1 Mrd. RM auf 15.5 Mrd. RM in 1938. Im Laufe des Weltkrieges II stand mehr und mehr die Finanzierung „kriegswirtschaftlich wichtiger Investitionen“ im Vordergrund.
 
Die Geschichte 1945 bis 1974: Industriekreditbank AG
Nach 1945 durfte die IKB ihre Tätigkeit in Berlin nicht mehr ausüben. Am 9.12.1948 beschloss eine Industriellenversammlung in der Frankfurter Handelskammer, eine „Selbsthilfeorganisation der Industrie“ zu gründen. Die neue Bank sollte eine wichtige Rolle bei der Weiterleitung der KfW-Mittel an gewerbliche Kreditnehmer spielen und die öffentlichen Mittel durch die Emission eigener Schuldverschreibungen aufstocken. Am 29.3.1949 wurde die Industriekreditbank AG (IKB) in Düsseldorf gegründet. 1953 erwarb die alte Deutsche Industriebank einen Mehrheitsanteil an der IKB. Mitte der 1960er Jahre wurde die Industriebank Annahmestelle für sogenannte Berlindarlehen.
 
Die Geschichte 1974 bis 1989: Die Fusion IKB – Deutsche Industriebank
1974 wurde die Vereinigung vollzogen, die „Stiftung zur Förderung der Forschung für die gewerbliche Wirtschaft“ (heute Stiftung Industrieforschung) löste die Treuhandaktionäre ab. Als Äquivalent für die Übertragung des Industriebank-Vermögens erhielt sie IKB-Aktien im Wert von nominal 31.2 Mill. DM. Zunehmende Konkurrenz und die wachsende Nachfrage der Unternehmen nach intelligenten Finanzierungen veranlassten die IKB, ihre Angebotspalette rund um den langfristigen Kredit zu erweitern. So kam es z. B. zu der Gründung folgender Tochterunternehmen:
IKB Leasing GmbH 1972
IKB Immobilien-Leasing GmbH 1972/73
IKB Beteiligungsgesellschaft mbH 1987.
 
Die Geschichte 1989 bis 2006: Jahre des Wachstums
Nach der deutschen Wiedervereinigung eröffnete die Bank eine Repräsentanz in Leipzig. Die Bilanzsumme stieg innerhalb von nur drei Jahren um fast 50%. Die IKB richtete mit dem Geschäftsbereich „Internationale Finanzierung“ ausländische Stützpunkte ein: 1987 Hongkong, 1995 Paris und London, 1999 New York, 2005 Madrid, 2006 Mailand.
Im Mai 1993 erfolgte eine Zusammenarbeit mit der BHF-Bank (10% Anteil). Der wurde später durch die Allianz übernommen.
 
Die Geschichte 2007: Zocken
Als Folge der Krise am US-amerikanischen Subprime-Markt kam die Bank in eine Schieflage, u. a. weil sie der in diesem Markt aktiven „Rhineland Funding Capital Corporation“ eine Kreditlinie von 8.1 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt hatte. Diese Risiken führten zur Kündigung von Krediten anderer Banken. Auf Grund dieser Situation veröffentlichte die IKB am 30. Juli 2007 eine Gewinnwarnung. In dieser Situation übernahm zunächst die staatliche KfW, die an der IKB mit 38% (zukünftig 43%) beteiligt ist, die von der IKB zugesagte Liquiditätslinie und außerdem mögliche Verluste aus risikobehafteten Positionen im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro. Am 3.9.2007 zeigte sich das erste Ergebnis der hausinternen Analysen: Die IKB will sich wieder auf ihre Kerngeschäftsfelder konzentrieren.
 
Der Ablauf der Zockerrunde in 2007
- 20.7.: IKB gibt wegen US-Hypothekenkrise Belastungen im einstelligen Millionenbereich zu
- 28.7.: IKB gibt Milliarde Euro Abschreibungsbedarf bekannt
- 1.8.: KfW, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, private Institute geben 3,5 Mrd. Euro
- 10.8.: Die Staatsanwaltschaft beginnt mit Ermittlungen
-10.10.: KfW prüft den Verkauf ihrer 38% an der IKB.
-16.11.: IKB hat weitere Belastungen von 300 - 400 Mill. Euro.
-29.11.: Neues Rettungspaket von 350 Mill. Euro wird geschnürt
Ingrid Matthäus-Maier (Chefin der KfW) verdient 418.000€/Jahr, die Bundeskanzlerin nur 200.000€. Der verantwortliche und entlassene Ex-Chef der IKB Stefan Ortseifen soll eine Monatspension von 31.500€ erhalten. Alle Banken aus dem öffentlichen Bereich haben viel stärker als die Privatbanken mit den hochriskanten US-Hypopapieren spekuliert. Über öffentliche Banken hielt der Staat seine schützende Hand. Diese fiel 2005 auf Anordnung der EU in Brüssel weg. Die Staatshaftung entfiel und die dadurch billigeren Kredite mußten den Privatbanken angepaßt werden. Deshalb suchten sie ein neues Geschäftsfeld und fanden dies in den hochriskanten Hypopapieren.
Sachsen LB = mehr als 4 Milliarden € Ausfälle
Bayern LB = 2 Milliarden € Ausfälle
West LB = 2 Milliarden € Ausfälle
Linie
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