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Rockwell


eine ehemalige US Rüstungsfirma


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Bestell-Nr: USA 555
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Rockwell macht einen Umsatz von ca. 5 Milliarden $ im Jahr.
Die Firma hat zwei Kernproduktionsfelder:
Rockwell Automation = fertigt Industrieautomaten
Rockwell Collins = Militärelektronik
Über 44.000 Mitarbeiter sind in 64 Betriebsstätten tätig.
1903 Lynde Bradley und Dr. Stanton Allen gründen die "Rheostat Co."
1904 John C. Lincoln und Peter Hitchcock formen die "Lincoln Electric Manufacturing Co."
1909 Die "Rheostat Co." wird in "Allen-Bradley" umgenannt.
1919 Willard Rockwell kauft den kleinen Achsenproduzenten "Wisconsin Parts Co." und produziert eine von ihm entwickelte neue Achse.
1928 Am 6. Dezember wird die "North American Aviation" in Deleware gegründet. Sie steigt in das neue Geschäft mit Flugzeugen ein.
1930 Arthur Collins gründet die Firma "Collins Radio Co.".
Die "North American Aviation" geht im März an die Börse.
1933 NAA kauft die "General Aviation Manufacturing Corp."
1934 Mit dem "Air Mail Act" während der Grossen Depression soll eine Entflechtung der Flugzeugindustrie erreicht werden. Flugzeugherstellern oder Flugzeugteileherstellern wird nun verboten eine Fluglinie zu betreiben. Deshalb verkauft NAA seine Beteiligungen an Fluglinien (TWA, Douglas Aircraft, Western Air Express), und gründet eine neue Firma die "General Aviation". Komplette Flugzeuge hatte NAA bisher noch nicht gebaut. NAA wurde deshalb nach dem Schön-Wetter-Land Kalifornien verlegt, um dort das erste Flugzeug zu bauen. Dieses Flugzeug war ein Schulflugzeug - und flog zum ersten Male am 1. April 1935.
Dieses Schulflugzeug war die Basis für 25 Jahre Schulflugzeugbau.
1935 NAA war bisher eine Holding, nun wird sie eine richtige Flugzeugproduktionsstätte und zieht nach Inglewood/Calif. um.
Das Schulflugzeug "BT-9 Trainer". Es wurde aus dem Schulflugzeug "NA-16" entwickelt, mit dem die NAA den Ausschreibungswettbewerb gewann. Navy, Army and Air Force bekamen ihren eigenen Trainer, zugeschnitten auf deren Bedürfnisse. Der "BT-9" hatte 2 Sitze und einen Motor. Er bestand ganz aus Metall. Die Seitenteile waren Kunststoff-beschichtet und abnehmbar - für Wartungszwecke. Das Flugzeug war wartungsfreundlich konstruiert, konnte doch der Motor mit allen daran hängenden Teilen in einer Stunde ausgewechselt und wieder eingebaut werden. Die Soldaten mussten auch schiessen lernen; der "BT-9" Trainer hatte deshalb ein festmontiertes Maschinengewehr, das durch den Propeller schoss und ein bewegliches Maschinengewehr, das am hinteren Ende des Cockpit befestigt war.
Insgesamt wurden 799 Stück dieses Trainers gebaut. Der unmittelbare Nachfolger dieses Flugzeuges war der "Basic Combat" Trainer. Während der nächsten 10 Jahre wurden für die amerikanischen Streitkräfte über 17 000 Typen dieses Trainers gebaut und über 4 500 für andere Länder.
1936 In diesem Jahr erhielt NAA den Auftrag 238 Stück des Beobachtungsflugzeuges "O-47" zu bauen.
1937 Das erste Kriegsflugzeug wurde 1937 in Auftrag gegeben. Es war die "BC-1", eine Abwandlung des "BT-9" Trainers.
Auch an einer 2-motorigen Maschine versuchte sich NAA - dem "Dragon". Es war ein Bomber, der in grossen Höhen fliegen konnte.
Während des Weltkrieges II wurden über 41 000 Flugzeuge von NAA gebaut. Bis 1967 blieb somit NAA das US-Unternehmen, das die meisten Kriegsflugzeuge herstellte.
Das "T-6" Schulflugzeug wurde 1940 gebaut. Mit ihm wurden die meisten US-Piloten ausgebildet. Mit dem Trainer konnte die Grundausbildung des Piloten durchgeführt werden, aber auch taktische Manöver gelehrt werden. Bei der US-Navy hiess der Trainer "SNJ" und bei der britischen Royal Airforce "Harvard". Über 30 Länder trainierten ihre Piloten mit der "T-6". Die Gesamtproduktion belief sich auf 15 495 Stück. Das Flugzeug wurde auch noch im Koreakrieg eingesetzt. 1940 erhielt die NAA aus UK den Auftrag 320 Mustang-Jäger zu bauen. In 1941 werden auch 150 Mustangs für die US Air Forces hergestellt.
Der Düsenjäger "F-86 Sabre" wurde ab 1947 gebaut. Insgesamt 6 000 Stück wurden produziert.
Die Flügel waren verstellbar. Sie wurden besonders im Koreakrieg benutzt und waren den russischen Flugzeugen überlegen.
Die Modelle "F-86A/E/F/H" waren "Schönwetterflugzeuge" , während die Typen "F-86D/K/L" bei jedem Wetter eingesetzt werden konnten. Die Flugzeuge waren über 1 100 km/h schnell und konnten fast 1 000 km mit einer Tankfüllung fliegen. Die Flughöhe war 15 km. Mit dem Vorgänger dieser Maschine flog George Welch zum ersten Male über der Schallgeschwindigkeit. Für 6 Jahre war es das schnellste Flugzeug der Welt. Die D-Typen flogen sogar bis 1 280 km/h schnell.
Die letzte Sabre wurde 1956 hergestellt.
1953 Die erste Fusionswelle beginnt: Rockwell kauft "Wisconsin Parts", "Standard Steel" und "Spring und Timken Detroit". Mit diesen Firmen gründet er die "Rockwell Spring und Axle Co.".
Die "F-100 Super Sabre" war ein Überschallflugzeug, schlank mit zurückklappbaren Flügeln. Dieses Militärflugzeug konnte mit sämtlichen Bombenarten ausgestattet werden, auch mit Atombomben und den neuen Sidewinder-Raketen, die ihr Ziel nach der ausgestrahlten Wärme finden konnten. Mit einem späteren Modell der "F-100" konnten zum ersten Male über 1 800 km/h erreicht werden.
Um die besonderen Flugeigenschaften der "F-100" zu demonstrieren, wurde extra ein Pilotenteam - die Thunderbirds - gebildet. Diese demonstrierten die Qualitäten des Flugzeuges bei vielen Flugschauen.
Die "F-100" hatte einen Aktionsradius von über 1 800 km und konnte über 15 000 m hoch fliegen.
1961 NAA wird offiziell die Leitung für das Apollo Projekt übertragen
1966 Gemini 9 hebt ab mit 5 Raketentriebwerken von NAA.
1967 "Rockwell" fusioniert mit "North American Aviation" zu "North American Rockwell". Der Umsatz liegt bei 2.4 Milliarden $.
1971 Rockwell wird umorganisiert in 5 Säulen: Raumfahrt, Autozubehör, Elektronik, Industrieprodukte.
1972 Mit dem Auslaufen der Apollo-Programme wird das Geschäft schwieriger. Die Mitarbeiterzahl sinkt auf 6 232, dem niedrigsten Stand seit 1961.
1973 Rockwell kauft die "Collins Radio" und ändert den Namen in "Rockwell International".
1974 US und die Sowjets wollen gemeinsam weiter im All forschen. Das Ankopplungsmodul zwischen den Apollo Raumkapseln und den Sojus-Stationen wird von Rockwell fertiggestellt und 1975 im All erfolgreich eingesetzt.
1978 Die von Rockwell-Triebwerken angetriebene Pioneer II erreicht den Planeten Saturn nach 6 Jahren Flugzeit und mehr als 36 Milliarden km Flugstrecke.
1979 In diesem Jahr wurde die "HiMAT vorgestellt. Sie war ein Experimentierflugzeug für die NASA. Es wurden über 17 Millionen $ in die Entwicklung gesteckt.
Die "HIMAT" war ein unbemanntes Flugzeug und wurde in grosser Höhe (15 km) von einem B-52 Bomber ausgesetzt. Die Kontrolle über das Flugzeug hatte ein Testpilot am Boden.
Die Schallgeschindigkeit betrag 1.5 Mach. Mit diesem Flugzeug sollten besonders Manöver mit hoher Beschleunigung durchgeführt werden. Mit dieser Maschine und dem dahinter stehenden Konzept, konnten besonders risikoreiche Tests durchgeführt werden, denn der Pilot blieb ja sicher am Boden.
1983 Rockwell trennt sich langsam vom Flugzeuggeschäft. Es verkauft die "Sabreliner Division" and "Wolsey and Co.". Daraus wird die "Sabreliner Corp.".
1985 Allen-Bradley wird von Rockwell gekauft. Damit produziert Rockwell nun auch Industrieroboter. Immerhin bringt das über 1.6 Milliarden $ pro Jahr ein.
1995 "Reliance Electric" wird für 1.6 Milliarden $ gekauft. Damit wird das Geschäft mit Industrierobotern kräftig gesteigert.
1996 Rockwell verkauft die Sparte Flugzeuge und Militärtechnik an Boeing zu einem Preis von 3.2 Milliarden $.
1997 Die Automobilsparte wird unter den Namen "Meritor Automotive" ausgegliedert
1998 Der Marktfüher für Linearmotore "Anorad Corp." wird gekauft.
1999 Das Hauptquartier wird von Costa Mesa nach Milwaukee/Wisconsin verlegt.
Die X-31 wurde 1990 als Kampfflugzeug entwickelt, das mit sehr geringer Geschwindigkeit, aber auch mit Schallgeschwindigkeit fliegen konnte.
Das Flugzeug wurde entworfen für 70 Grad kontrollierte Drehungen und für Drehbewegungen um die eigene Achse bis zu 50 Grad Kippwinkel. Die von der Maschine durchgeführten Tests wurden von einem internationalen Gremium ausgewertet - und natürlich auch bezahlt von Steuergeldern. Dabei waren neben der US-Army und Air Force, auch das Deutsche Verteidigungsministerium und Daimler Benz und Rockwell.
Rockwell und die Apollo 15
Am 26. Juli 1971 um 9:34 Ortszeit hob die Saturn V Rakete mit der Apollo Raumkapsel vom Kennedy Space Center in Florida ab. In der Raumkapsel sassen David R. Scott (Kommandeur), James B. Irwin (Pilot des Mondautos) und Alfred M. Worden (Pilot der Raumkapsel). Am 30. Juli betraten Scott und Irwin den Mond und blieben dort 67 Stunden. Am 7. August kehrten sie alle 3 zur Erde zurück und landeten im Pazifik ca. 600 km nördlich von Hawai. Apollo 15 war der 9. bemannte Apolloflug und die 4. Mondlandung.
Rockwell half kräftig mit.
Die Apollo bestand aus 3 Hauptteilen: dem Serviceteil mit dem Antriebssystem, dem "Mondteil" (der die Austronauten von der Raumkapsel zum Mond und zurück bringen sollte)und dem Schlafquartier und Kommandozentrum. Nur dieses letzte Teil sollte zur Erde zurückkehren. Dieses Teil der Apollo 15 wurde "Endeavour" genannt - nach dem Schiff von Kapitän James Cook. Die Aussenhülle bestand aus rostfreiem Stahl in Bienenwabenform mit einer Schutzschicht aus temperaturbeständigem Material. Die Innenhülle der Apollo 15 bestand aus Aluminium-Bienenwaben. Das Kommandozentrum baute Rockwell. Aber Rockwell baute noch mehr: das Rettungssysem, die 2. Stufe der Saturn 5 Rakete, alle Treibwerke der Saturn.
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