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NSU - Motorenwerke



NSU ist einer der berühmtesten deutschen Fahrrad-, Motorroller-, Motorrad-, Automobil-Produzenten. Das Unternehmen wurde 1873 in Riedlingen von Christian Schmidt und Heinrich Stoll gegründet und 1880 nach Neckarsulm . in eine Säge- und Gipsmühle verlegt. 1884 starb Christian Schmidt und das Unternehmen wurde am 27. April 1884 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und hieß ab da "Neckarsulmer Strickmaschinenfabrik AG". NSU firmierte ursprünglich als "Mechanische Werkstätte zur Herstellung von Strickmaschinen", stellte aber ab 1886 Fahrräder her und war ab 1901 maßgeblich an der Entwicklung der Motorräder in Deutschland beteiligt. Mitte der 1950er Jahre war NSU nach Stückzahlen der wohl größte Motorradhersteller der Welt. Der Name NSU (ab 1892 als Markenname), ist die Abkürzung für den Stadtnamen NeckarSUlm, der sich von den beiden Flüssen Neckar und Sulm ableitet, die hier zusammenfließen.
NSU-Aktie
Bestell-Nr.: DM203d
Preisliste
Die Fahrradherstellung begann 1886. "Germania" war das erste Hochrad von NSU, im Jahre 1888 folgte das Niederrad "Pfeil". Ab 1892 wurden keine Strickmaschinen mehr hergestellt, da hierfür kein Bedarf mehr bestand.
Das Unternehmen wurde 1897 umbenannt in "Neckarsulmer Fahrradwerke AG". Ab 1901 wurden auch Motorräder produziert. Der Motor mit 211 cm³, ein ZEDEL-Einzylinder-Viertaktmotor, kam aus der Schweiz von Zürich & Lüthi. Das erste Neckarsulmer Motorrad NSU 1 1/4 PS hatte dabei knapp 40 km/h Spitzengeschwindigkeit. 1906 begann die Entwicklung von Automobilen und die Firma wurde folgerichtig 1913 in "Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG" umbenannt und NSU wurde offiziell das Markenzeichen. Das Unternehmen beschäftigte im Jahre 1913 etwa 1.200 Mitarbeiter und produzierte ca. 13.000 Fahrräder und 2.500 Motorräder. NSU war vor dem Weltkrieg I die exportstärkste deutsche Motorradfabrik und exportierte in großem Stil nach Rußland und selbst in die Türkei und nach Brasilien. Mit Ausbruch des Krieges 1914 wurden für das Heer unter anderem ein 3,5 PS Kriegsmotorrad und Lastkraftwagen mit 1,25 und 2,5 Tonnen Nutzlast hergestellt.
Am 16. März 1927 erfolgte der Zusammenschluß mit der Berliner Karosseriebaufirma "Schebera AG" zur Firma NSU Vereinigte Fahrzeugwerke AG Neckarsulm. NSU erlangte mit dem 1927 - 1929 produzierten Motorrädern Modell 501 T und der Luxusvariante 501 L einen hohen Bekanntheitsgrad. Diese 501er Modelle wurden wegen ihrer Zuverlässigkeit auch als "Neckarsulmer Traktor" bezeichnet. 1932 wurde die Autoproduktion eingestellt, nachdem die Fiat-AG das Werk in Heilbronn übernommen hatte (später NSU-Fiat).
In gleichen Jahr erfolgte der Zusammenschluß mit der "Deutschen Industriewerke AG" aus Berlin (D-Rad) und der neue Name war nun bis 1938 NSU D-Rad Vereinigte Fahrzeugwerke AG Neckarsulm.
Der Chefkonstukteur von NSU - Otto Reiz - wurde 1930 durch den ehemaligen Konstukteur von "Norton Motors Ltd." (England) - Walter William Moore - abgelöst. Die neuen Motorradmodelle wurden nun alle "englisch". So ist zum Beispiel bei den OSL-Modellen mit Fußschaltung der Schalthebel und der Kickstarter auf der rechten Seite.
Ein weiterer Höhepunkt war das Motorfahrrad "NSU-D Quick", von dem 1936 bis 1953 etwa 240.000 Exemplare gebaut wurden. Dieses 100 cm³ Motorfahrrad, dass als Herren- und Damenfahrrad hergestellt wurde, hatte 3 PS, fuhr maximal ca. 55-60 Km/h, verbrauchte knapp zwei Liter Kraftstoff auf 100 Km und kostete 290 Reichsmark. Die Firma wuchs ständig. Im Jahre 1938 wurden von 3.500 Mitarbeitern rund 136.000 Fahrräder und 63.000 Motorräder hergestellt. Während des Weltkrieges II wurde in Neckarsulm das Halbkettenfahrzeug mit Motorradgabel "HK 101" produziert. Es wurde während des Krieges für die Wehrmacht und nach dem Ende des Krieges für die Land- und Forstwirtschaft produziert. Der Motor stammte vom PKW Opel Olympia. Ab 1947 begann erneut die Motorradproduktion mit den Vorkriegsmodellen "NSU Quick", "NSU 125 ZDB" und "NSU 251 OSL". Im Jahr 1949 kam als erste Neukonstruktion die "NSU Fox 101 OSB" zunächst mit Viertakt- und ab 1951 mit Zweitaktmotor heraus. Zwischen 1951 - 1954 kauften kleine italienische Motorradhersteller die damals modernen NSU Fox Motoren und bauten ihre Motorräder in Kleinserie.
1955 war NSU der größte Motorradhersteller der Welt. Besonders berühmt war die NSU Max 251 OSB, eine 250-cm³-Maschine mit obenliegender Nockenwelle und Ventiltrieb durch zwei Schubstangen. Für den "kleinen Preis" gab es die Quick (100 cm³, mit Pedalantrieb), Pony (ebenfalls 100 cm³, mit Fußrasten), das Moped NSU Quickly und die NSU-Lambretta, eine Lizenz des italienischen Lambretta-Motorrollers. Die Motorradproduktion endete mit dem Abebben der Motorradwelle 1963, die Herstellung von Fahrrädern Mitte der 1960er Jahre.
1953 wurde das erste Nachkriegsauto, der NSU Prinz entwickelt. Zunächst als Kabinenroller mit dem Motor des Max-Motorrades, dann als vierrädriges Auto mit einem 583cm³-Zweizylinder-Heckmotor und 20 PS (15 kW). 1957 wurde der Wagen auf der IAA vorgestellt. Ihm folgte 1961 der Prinz 4 im typischen "Badewannen-Design". 1959 kam der Sportprinz auf den Markt. Der NSU Sport Prinz war ein Coupe mit 2 1/2 Sitzen. Er hatte hinten nur einen dünn gepolsterten Notsitz.
Am 21. August 1969 fusionierten die NSU AG und die zum Volkswagen-Konzern gehörende Auto Union GmbH mit Sitz in Ingolstadt zur Audi NSU Auto Union AG mit Sitz in Neckarsulm. Der zur damaligen Zeit gerade entwickelte K70 wurde von Volkswagen übernommen und als VW K70 gebaut. 1985 erfolgte die Umbenennung in "Audi AG", der Name NSU verschwand aus der Firma. Das Börsensymbol für die Aktie der Audi AG ist weiterhin NSU, da die heutige Audi AG rein rechtlich nichts anderes ist, als die mehrfach umbenannte NSU AG. Der Sitz wurde nach Ingolstadt verlegt.
Die heutige NSU GmbH ist eine Audi-Tochter und wurde 1985 zur Pflege der Tradition des Standorts Neckarsulm gegründet. Im Audi-Werk Neckarsulm werden heute der Audi A6, der Audi allroad quattro und der Audi A8 hergestellt. Die Produktion des Audi A2 wurde im Juli 2005 wieder eingestellt. Im Herbst 2006 wird in Neckarsulm mit der Produktion des neuen Sportwagens Audi R8 (resultierend aus der Le Mans Studie) begonnen. Die vier Ringe des Audizeichens wurden von der ehemaligen Auto Union übernommen, einem Zusammenschluss der Autohersteller Audi, Horch, DKW und Wanderer.
Der NSU Ro 80 ist das letzte von NSU gebaute Automobil. Zwischen 1967 und 1977 wurden ca. 37.000 NSU Ro 80 gebaut. Futuristisches Design und ein Zweischeiben-Wankelmotor (85 kW/115 PS) kennzeichneten das "Auto des Jahres 1967". Heute steht ein NSU Ro 80 als Beispiel für herausragendes Design in der Pinakothek der Moderne in München.
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