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Globus Reederei - Bremen
Alte historische Aktien und Wertpapiere

Globus Reederei
Bestell-Nr.: D1a
Die Gesellschaft wurde am 19.12.1921 durch Bremer Reedereien, Großindustrie und Banken gegründet. Vorgängergesellschaft war die am 22.4.1915 gegründete "Globus-Reederei GmbH", die kurze Zeit vor der Umwandlung noch in "Mare-Reederei Gesellschaft m.b.H." umbenannt wurde. Gesellschaftszweck war der Betrieb einer Trampreederei mit möglichst preiswerten Schiffen; ein Bereich, in dem der dominierende Gesellschafter "Norddeutsche Lloyd" bisher nur schwach vertreten war. Mit der Roland-Linie AG (ebenfalls einer Lloyd-Tochter) wurde eine Personal- und Verwaltungsunion eingegangen.
Der Betrieb der "Globus" Reederei wurde mit vier mittelgroßen Gebrauchtschiffen aufgenommen. Schon das erste Geschäftsjahr 1922 verlief problematisch. Im Januar sank D."Germar" infolge Eisschadens, die starke Entwertung der Reichsmark minderte zum einen den Wert der Entschädigungszahlung des Reiches für Kriegsverluste, zum anderen wurde der Ankauf preiswerter Auslandsschiffe praktisch unmöglich. Erst Ende des Jahres konnte D. "Teenkai" angekauft werden. Teilweise wurden kommissionsweise Prisenschiffe des Reiches bewirtschaftet.
Zum 1.1.1924 wurde auf Goldmark umgestellt. Dabei wurde für zehn alte Stammaktien eine neue zu 20 Reichsmark ausgegeben. Das neue Aktienkapital belief sich damit auf 155.000 Reichsmark. 1925 wurde erstmals eine Dividende in Höhe von 5% gezahlt.
1926 wurde eine Kapitalerhöhung um 845.000 Reichsmark beschlossen, um neue Schiffe erwerben zu können. Im Geschäftsjahr 1927 konnte eine Dividende von 8% gezahlt und aus den Mitteln der Kapitalerhöhung drei Schiffe gekauft werden. Auch 1928 und 1929 konnte eine Dividende von 8% bzw. 6% ausgeschüttet werden. 1930 traf die Weltwirtschaftskrise die Reederei in vollem Ausmaß. D. "Germar" und D. "Gerwin" waren praktisch das ganze Jahr über aufgelegt, das Überangebot an Tonnage drückte auf den Markt. Diese Entwicklung setzte sich 1931 fort, bei einem Verlust von 268.540 Reichsmark bestand keine Aussicht auf Besserung der Geschäftslage. Auf der Generalversammlung am 28.Juni 1932 wurde dann die Liquidation der Gesellschaft vorgeschlagen, da der Norddeutsche Lloyd, der die Globus-Reederei AG bisher gestützt hatte, selbst in Schwierigkeiten geraten war.
Der Liquidationswert reichte nicht aus, um alle Gläubiger zu befriedigen, das gesamte Aktienkapital war verloren. Die bedeutensten Aktiva des Unternehmens, der Schiffpark, wurden im Rahmen eines Regierungsprogramms abgewrackt, da die Fortführung des Betriebes nicht sinnvoll erschien und die Schiffe nicht verkauft werden konnten.
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